Solar Grundlagen
Sonnenenergie: sauber, leise und erneuerbar
Bei der Produktion von Solarenergie werden keine schädlichen Gase, die unsere Umwelt negativ beeinträchtigen, freigesetzt. Die Sonne dient als externe Energiequelle, so dass volatile Brennstoffe in Form von Rohöl und Kohle nicht benötigt werden. Dennoch wissen Sie, “it takes money to make money”. Dies gilt auch für sie Herstellung von Solarmodulen. “It takes energy to save energy”. Wie lange muss ein Solarstromwerk Energie produzieren, um die energetischen Aufwendungen für dessen Herstellung aufzubringen? In den Niederlanden beträgt diese Zeit 2,5 Jahre. Im Verlauf der Lebensdauer produziert ein Solarstromsystem 12 mal so viel Energie, wie zu dessen Herstellung nötig gewesen ist. In diesem Kapitel finden Sie technische Informationen zu Solarzellen, Solarmodulen und verschiedenen Solarstromsystemen.
![]() Solarzellen |
![]() Solarmodule |
![]() Leistung und Solareinstrahlung |
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![]() Solarstromsysteme |
![]() FAQ |
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![]() Unter Photovoltaik oder PV versteht man den Prozess der Umwandlung von Licht in elektrische Energie mit Hilfe von Solarzellen. Der Prozess der photovoltaischen Umwandlung basiert darauf, dass Elektrizität zwischen zwei nicht identischen Halbleitern fließt, wenn diese miteinander in Kontakt gebracht und Lichtstrahlen ausgesetzt werden.
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Monokristalline Solarzellen
bestehen aus Siliziumscheiben, die aus einem großen, dunkelblauen "Monokristall" geschnitten wurden, das kontroliert gewachst ist.
Polykristalline Solarzellen werden auch geschnitten. Die Leistung dieser Zellen ist im Allgemeinen etwas niedriger als die von monokristallinen Solarzellen.
Amorphes Silizium wird nicht wie die beiden anderen kristallinen Materialien aus einem Siliziumblock geschnitten, sondern es wird auf ein Untergrundmaterial "aufgedampft". Da hierbei relativ wenig Silizium verwendet wird, ist die Leistung solcher Zellen niedriger als bei den kristallinen Zellen.
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Zellentyp |
monokristalline Module |
polykristalline Module |
amorphe Siliziummodule |
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Abkürzung |
mono-Si |
poly-Si oder multi-Si |
Amorph-Si (dünner Film) |
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Material |
starr |
starr |
flexibel / starr |
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Herstellung |
geschnittene Siliziumscheiben |
geschnittene Siliziumscheiben |
aufdampfen: wenig Silizium, einfaches Verfahren |
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Marktanteil |
85 % |
15 % |
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Ertrag |
15 % |
14 % |
6 - 8 % |
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Farbe |
Dunkelblau / anthrazit |
blau |
schwarz / braun / gold |
Solarmodule
![]() Die Auswahl der auf dem Markt verfügbaren Solarmodule ist groß. Weltweit wird stetig an verschiedenen Techniken zur Umwandlung von Licht in elektrische Energie gearbeitet. Die gängigsten Verfahrensweisen werden im Folgenden beschrieben. Ein typisches Standardmodul besteht aus 72 Zellen. Durch die Verwendung monokristalliner Zellen entsteht ein monokristallines Modul; durch die Verwendung polykristalliner Zellen entsteht ein polykristallines Modul. |
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Produktionsprozess kristalliner Solarmodule Hiernach wird der komplette “Berg” von unterschiedlichen Schichten (Glas, Schmelzfolie, Zellen und Tedlar) laminiert. Die Schichten verschmelzen und bilden eine wasserdichte Verbindung.
Danach werden die meisten Module gerahmt. Ein Aluminiumrahmen erhöht Stabilität und Haltbarkeit der Module. Durch den Rahmen wird zudem die Installation erleichtert, denn der Rahmen fungiert zugleich als Befestigungssystem. Solarmodule ohne Rahmen werden Laminate genannt. Diese werden zumeist in integrierten Dachsystemen verwendet. |
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Größe der Solarmodule |
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Transparente Module
Um diesen Effekt zu erzielen, wird transparentes Tedlar verwendet. Eine zweite Möglichkeit besteht darin, eine weitere Schicht Glas zu verwenden, so genannte „Glas-Glas“ Module. Die “Glas-Glas” Module sind stabiler, wiegen jedoch auch mehr. Die Anschlussdose ist hierbei nicht sichtbar verarbeitet. Transparente Module sind häufig teurer als normale Module.
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Amorphorphe Siliziummodule Der Nachteil bei dieser Art von Modulen besteht darin, dass sie weniger Energie pro Quadratmeter produzieren. Auf einem Quadratmeter wird nur die Hälfte dessen produziert, was bei mono- oder multikristallinen Modulen produziert wird. Um die Gleiche Menge zu produzieren, muss die Anlagengröße demnach verdoppelt werden. Vorteile bergen diese Zellen an bedeckten Tagen oder Regentagen.
Garantie auf kristalline Solarmodule Produktgarantie: Sie können diese Garantie gleichsetzen mit der Garantie, die Ihnen z.B. beim Kauf eines Toasters (z.B. ein Jahr Garantie) o.ä. gewährt wird. Die meisten Solarmodule haben eine Produktgarantie von zwei Jahren. Leistungsgarantie: Diese Form der Garantie wird nur auf die Solarmodule gewährt. Solarmodule wandeln Licht in Energie um. Dieses Licht enthält UV-Strahlung. Dadurch wird die Leistung eines Moduls minimal verringert. Die Leistung nimmt pro Jahr um 0,5 % ab. In der Regel garantieren Hersteller eine Leistungsgarantie von 25 Jahren auf 80% der nominalen Leistung. |
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Solarstromsysteme
Ein Solarmodul ist immer Bestandteil einer Solarstromanlage, die wiederum aus mehreren Komponenten besteht: Solarmodule, Kabel, Wechselrichter, Batterien, Leistungsregulatoren und weitere Komponenten. Ein einzelnes Solarmodul funktioniert nicht. In Abhängigkeit vom Stromverbrauch und dem Anschluss ans öffentliche Stromnetz wird ein Solarstromsystem erstellt. Man unterscheidet zwei Systemformen:
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Inselanlagen
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Netzgekoppelte Anlagen
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Inselanlagen |
Inselanlagen werden nicht zur maximalen Energieproduktion über das Jahr genutzt, denn im Vordergrund steht eine permanente Grundversorgung über das Jahr.
Netzgekoppelte SolarstromanlagenNetzgekoppelte Anlagen werden an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. Ein Wechselrichter wandelt Gleichstrom, der durch das Solarkraftwerk produziert wird, in Wechselstrom (230 V AC) um. Wenn der Stromverbrauch höher liegt, als der produzierte Strom, wird die Lücke durch das Stromnetz ausgeglichen. Im umgekehrten Fall (z.B. im Urlaub) wird der Überschusse dem öffentlichen Netz zugeführt. Der Stromzähler läuft dann rückwärts*. Das Solarkraftwerk schaltet sich umgehend ab, falls eine Störung im öffentlichen Netz auftritt oder dieses komplett ausfällt. Sie sind mit einem netzgekoppelten System demnach nicht unabhängig vom öffentlichen Stromnetz. |
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Einsatzmöglichkeiten |
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Einsatzgebiet |
Beispiele |
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Inselanlagen Privatverbrauch |
Gartenhäuser, Wohnwagen, Boote, abgelegene Ferienhäuser |
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Inselanlagen Gewerbliche Nutzung |
Öffentliche Lichtanlage, Notruftelefone, Bojen, Leuchtsignale, Schleusen |
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Netzgekoppelte Anlagen |
Dezentrale Energieerzeugung auf Häusern, Gebäuden und anderen Konstruktionen |
*gesetzt dem Fall Ihr Stromzähler verfügt über die Funktion. Die meisten Drehscheibenzähler zählen rückwärts, es sei denn, sie sind mit einer Rücklaufsperre ausgestattet. Elektronische Zähler zählen nicht rückwärts. In diesem Fall muss ein digitaler Zähler nachgerüstet werden, der den Rückfluss misst. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Energieversorgungsunternehmen für mehr Informationen zu diesem Thema. Bei kleinen Anlagen (bis 500 Wp) wird der Rücklauf nicht zu sehen sein, da die sogenannten „heimlichen“ Energieverbraucher (Kühlschrank, TV im Stand-By-Modus etc.) bis zu 600 KWh im Jahr verbrauchen.
Die Menge an Sonnenenergie, die auf die Erde auftrifft, ist enorm. In einer einzigen Stunde fängt die Erde einen Energiestrom ab, der dem jährlichen Weltenergieverbrauch entspricht. Die Niederlande fangen jährlich so viel Energie ab, dass mit dieser Menge das 500-Fache unseres jährlichen Stromverbrauchs abgedeckt werden könnte.
Die Energiemenge, die hiervon ein Solarmodul erzeugt, hängt von drei Faktoren ab: Fläche des Moduls, Leistung des Moduls und Sonneneinstrahlung.
Ertrag
Um eine klare Aussage über die Leistung eines Solarmoduls machen zu können, wird bei der Berechnung von der maximalen Nennleistung des Moduls ausgegangen. Das ist die maximale elektrische Leistung, die ein Solarmodul bei einer bestimmten Sonneneinstrahlung bei festgelegten Bedingungen erzeugen kann. Diese Leistung wird in Watt-Peak (Wp) ausgedrückt.
Die Leistung eines Solarmoduls variiert von 10 Wp bis zu über 200 Wp. Im „Solar Power Annual“ finden Sie Erläuterungen zu Maßeinheiten und Kennziffern aus dem Bereich Solarstrom.
In den Niederlanden erzeugt eine autarke Anlage mit einer Fläche von 4 m2 eine Energiemenge von ungefähr 160 kWh. Eine Solaranlage mit Netzanschluss derselben Größe erzeugt ungefähr 320 kWh pro Jahr. Der Energieertrag einer solchen netzgekoppelten Anlage entspricht 10% des jährlichen Stromverbrauchs eines durchschnittlichen Haushaltes oder dem Energieverbrauch eines Kühlschranks pro Jahr.
Die unterschiedlichen Erträge entstehen, weil bei einer autarken Anlage Akkus verwendet werden; wenn diese voll sind, werden die Solarmodule abgeschaltet, so dass keine Umwandlung von Sonnenlicht in Strom erfolgt.
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Die unterschiedlichen Erträge entstehen, weil bei einer autarken Anlage Akkus verwendet werden; wenn diese voll sind, werden die Solarmodule abgeschaltet, so dass keine Umwandlung von Sonnenlicht in Strom erfolgt.
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Monat |
Tage |
Sonnenstunden in einem normalen Jahr |
Energieertrag in einem normalen Jahr in Prozent |
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Januar |
31 |
69,9 |
3,41% |
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Februar |
28 |
97,2 |
5,16% |
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März |
31 |
126,9 |
7,91% |
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April |
30 |
168,5 |
11,24% |
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Mai |
31 |
202,6 |
12,41% |
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Juni |
30 |
204,1 |
13,22% |
|
Juli |
31 |
204,4 |
11,55% |
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August |
31 |
201,5 |
11,78% |
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September |
30 |
141,3 |
9,75% |
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Oktober |
31 |
117,2 |
6,42% |
|
November |
30 |
68,0 |
3,82% |
|
Dezember |
31 |
56,7 |
3,33% |
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Gesamt |
365 |
1658 |
100% |
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Das Einstrahlungsdiagramm
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Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen, wenn es um Solarenergie und Solarstromanlagen geht.
1) Lohnt es sich, mit einer Solarstromanlage Energie zu erzeugen?
Ohne einen finanziellen Impuls (Subvention, Netzeinspeisungstarif,…) ist es schwierig, die Investitionskosten in einer angemessenen Zeitspanne zurück zu bekommen. Mit Subventionen hingegen, macht sich ein “Do-It-Yourself System” binnen 25 Jahren (Leistungsgarantie der Module) bezahlt. Danach ist es profitabel. Mit ihrem eigenen Solarstromsystem investieren Sie jedoch zudem in unsere Umwelt. Eine Anlage mit einer Oberfläche von 24 m2 macht einen Unterschied von 1000 kg CO2 Emission pro Jahr aus. Zudem sind Sie Betreiber ihres eigenen kleinen Stromerzeugungsunternehmens. Die Preise für die reguläre elektrische Energieversorgung werden in den kommenden Jahren steigen. Mit ihrem eigenen Solarstromsysteme können Sie ihre Kosten so gering wie möglich halten.
2)Welche Leistung hat eigentlich ein Solarmodul?
In den Niederlanden beläuft sich der Ertrag eines Solarmoduls von 145 Wp auf ungefähr 109 kWh pro Jahr. Eine Anlage mit vier Modulen (580 Wp) liefert folglich 435 kWh jedes Jahr, was 13% des durchschnittlichen Stromverbrauchs eines Haushalts entspricht.
3) Erzeuge ich auch Strom, wenn die Sonne nicht scheint ?
Ja, ein Solarmodul funktioniert auch bei diffusem Licht. Diffuses Licht ist Sonnenlicht, das nicht direkt auf die Erde auftritt, beispielsweise weil es bewölkt ist. Es wird von der Erdatmosphäre absorbiert und reflektiert. Der Ertag ist bei voller Sonne am höchsten, bei weißer Bewölkung aber auch noch hoch.
4) Zählt mein Stromzähler rückwärts?
Fast alle Stromzähler zählen rückwärts, solange ihr Haushalt weniger Energie verbraucht als vom System produziert wird. “Alte” (Drehscheibenzähler) zählen rückwärts, es sei denn, sie sind mit einer Rücklaufsperre ausgestattet. Digitale Zähler zählen im Normalfall nicht rückwärts, neuere Modelle messen jedoch die Energie, die an den Stromabnehmer zurück fließt. Bei kleinen Anlagen (bis 500 Wp) wird der Rücklauf wahrscheinlich nicht zu sehen sein. Es gibt nämlich „heimliche Energieverbraucher (Kühlschrank, TV im Stand-By-Modus etc.), die bis zu 600 KWh pro Jahr verbrauchen. Es ist daher wichtig auf Energieverbrauchshinweise auf Geräten zu achten.
5) Benötige ich Genehmigungen für die Installation einer Solaranlage?
Seit dem 1.Juli 2002 ist in den Niederlanden keine Genehmigung mehr erforderlich. Es gibt wenige Ausnahmen für Gebäude, die unter Naturschutz oder Denkmalschutz stehen. Es gibt einige Richtlinien, die hierbei befolgt werden sollten. Erkundigen Sie sich bei ihrer Gemeinde nach Vorschriften und Genehmigungen.
6) Müssen die Solarmodule unbedingt nach Süden gerichtet sein?
Nein. Zwar ist Süden die optimale Ausrichtung für das Modul, aber die Spanne in Richtung Westen und Osten ist groß. Der Norden ist kein geeigneter Standort für ein Solarmodul.
7) Wie hoch ist die Leistungsgarantie auf Module?
Die meisten Solarmodule haben eine Garantie von 12 Jahren auf 90% der nominalen Leistung und 25 Jahren auf 80% der nominalen Leistung. Die Produktgarantie beträgt meistens 2 Jahre. Die Garantien für Wechselrichter können von 1 bis 5 Jahren variieren.
8) Sind die Module den extremen Wetterbedingungen in den Niederlanden gewachsen?
Ja, wenn die Module vorschriftsmäßig montiert wurden, sind sie sturmsicher und halten extremen Wetterbedingungen wie Hagel, Schnee und Frost stand.
9) Ist es schwer, die Module auf dem Dach anzubringen?
Nein. Mit Hilfe einer guten Anleitung und Befestigungsmaterialien kann grundsätzlich jeder Heimwerker Solarmodule anbringen. Die Installation auf einem Schrägdach erfordert ein wenig mehr Fachkönnen und die Einhaltung von gewissen Sicherheitsmaßnahmen. Wenn Sie der Meinung sind, dass eine Selbstmontage Ihnen zu schwierig oder zu gefährlich ist, können Sie die Module auch von einem Fachmann installieren lassen.
10) Woher weiß ich, dass mein Solarkraftwerk Strom erzeugt?
Wenn Sie ein Leistungsdisplay anbringen, wissen Sie immer, wie viel Energie ihr Solarstromsystem gerade produziert. Bei schönem Wetter können Sie auch auf ihrem Stromzähler ablesen, dass ihr System Energie produziert, gesetzt dem Fall alle anderen elektrischen Geräte sind abgeschaltet.
11) Gibt es Gelder für Solarstromanlagen?
In den Niederlanden gab es einen speziellen nationalen Fond (“Energie premie”) für private Hauseigentümer. Leider ist dieser Fonds seit Januar 2004 nicht mehr in Kraft. Wir warten immer noch auf ein neues Programm zur Unterstützung von Solarenergie.
![]() 12) Können Solarmodule auf allen Dachtypen montiert werden?
Fast jedes Dach ist geeignet. Für nicht isolierte Wellblechdächer und Bitumendächer gibt es spezielle Befestigungssysteme. Nein. Bedingt durch den Neigungswinkel der Anlage und die spezielle Glasschicht reinigt sich die Anlage durch den Regen selbst. Wenn Sie die Module zusätzlich reinigen möchten, verwenden Sie ein mildes, natürliches Reinigungsprodukt. |
14) Sind Anpassungen oder bauliche Veränderungen an meinem Haus oder meiner Elektroanlage erforderlich?
Die Installation einer Solaranlage erfordert keine baulichen Veränderungen oder großartige Anpassungen an ihrem Haus. Die Module können einfach auf die Dachziegel montiert werden. Auch bei einem Flachdach werden die Module einfach auf ein mit Ballast beschwertes Befestigungssystem montiert, das lose auf dem Dach steht. Solaranlagen mit einer Leistung von über 600 Wp erfordern einen zusätzlichen Schaltschrank. Zudem muss ein Kabel von der Anlage zum Schaltschrank gezogen werden.
15) Wie ziehe ich das Kabel von den Modulen zum Wechselrichter?
Bei einem Ziegeldach kann ein Loch gebohrt werden. Bei einer Flachdachkonstruktion empfiehlt es sich, das Kabel durch die Wand zu legen.
16) Sind die Module durch die Hausratsversicherung versichert?
Wir raten ihnen, sich bei ihrer Versicherung zu erkundigen, ob eine separate Solarversicherung erforderlich ist.
17) Erhöht sich durch eine Solaranlage die Gefahr des Blitzeinschlages?
Nein. Die Wahrscheinlichkeit eines Blitzschlages erhöht sich nicht. Die Module sind doppelt isoliert. Auch bei großen Solaranlagen besteht keine Notwendigkeit, einen zusätzlichen Blitzableiter zu installieren.
![]() 18) Werden Solarmodule in Zukunft nicht viel billiger? Die Nachfrage nach Solarmodulen steigt stetig. Die Produktionskapazität der Solarmodulhersteller kann jedoch nicht ohne weiteres gesteigert werden, so dass die Produktion der steigenden Nachfrage hinterher hinkt. Deshalb werden die Preise auch in Zukunft zunächst eher steigen als fallen. Bis es zu einer Ausweitung der Produktionskapazitäten kommt, wird die staatliche Unterstützung vermutlich nicht mehr in vollem Umfang gewährt werden.
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Die meisten Solarzellen werden aus Silizium gefertigt. Silizium ist ein Halbleitermetall, das auf der Erde in großen Mengen vorkommt, denn der Grundstoff ist Sand. Das Silizium in den Solarzellen besteht aus zwei verschieden präparierten Schichten. Die eine Schicht enthält eine geringe Menge Phosphor und die andere eine geringe Menge Bor. Zwischen diesen beiden Schichten befindet sich eine Trennschicht. Auf der Vorderseite der Zelle sind dünne Kontaktbahnen angebracht und auf der Rückseite der Zelle eine dünne Metallschicht (meistens aus Silber oder Nickel). Unter dem Einfluss von Licht werden in der Solarzelle Elektronen gelöst und es entsteht ein Spannungsunterschied zwischen dem „Minuspol“ (dem Kontakt auf der Vorderseite) und dem „Pluspol“ (Rückseite der Zelle). Hierdurch fließt elektrischer Strom. Um den photovoltaischen Prozess auszulösen, ist nicht unbedingt direktes Sonnenlicht erforderlich. Solarzellen erzeugen auch an bewölkten Tagen Elektrizität.

Heutzutage werden Solarzellen aus dem Rohstoff Silizium hergestellt. Es gibt drei verschiedene Solarzellentypen:

Auf der Rückseite des Moduls wird eine Anschlussdose mit Dioden befestigt. Hier werden Plus -und Minuskabel verbunden, wodurch die Verbindung der einzelnen Module ermöglicht wird. Jedes Modul wird unter bestimmten kontrollierten Bedingungen (Lichtverhältnisse) auf seine Leistung hin getestet. Dieses Messverfahren, das sogenannte „Flashing“, bei dem das Modul Lichtblitzen ausgesetzt wird, gibt Auskunft über die maximale Leistung, die das Modul erbringt, die sogenannte Wp Leistung des Moduls. Alle Modultypen verfügen über eine spezielle Seriennummer, die Auskunft gibt über die Test- und Messdaten.





Das Solarkraftwerk schaltet sich umgehend ab, falls eine Störung im öffentlichen Netz auftritt oder dieses komplett ausfällt. Sie sind mit einem netzgekoppelten System demnach nicht unabhängig vom öffentlichen Stromnetz.



